Zweigleisige Hauptbahn auf mobilen Z-Modulen
Richtig Modellbahnbetrieb in der Epoche 3 machen und dennoch Platz sparen – das war schon immer mein Traum in 1:220. Nun hat mich Thomas Rotsch mit seinen bayerischen Minimodulen auf die Idee schlechthin gebracht.
Ausgangsbasis für meine Überlegungen einer zweigleisigen Hauptbahn auf mobilen Z-Modulen ist das Grundraster von 50 x 19 cm. Genau diese Größe hat ein Minimodul, die Grundhöhe beträgt 6 cm. Über eine genormte Verbindung werden mehrere Minimodule aneinandergesteckt und über zwei Flügelschrauben fest miteinander verbunden. Die von mir projektierte Hauptbahn wird noch einen viergleisigen Stadtbahnhof mit Bahnhofshalle aufnehmen – ähnlich wie der Bahnhof Dammtor.
Die erste Ausbaustufe umfaßt 8 Minimodule und zwei Wendemodule. In der maximalen Ausbaustufe werden es 16 Minimodule. Zusammen mit den beiden Wendemodulen ergibt sich eine Anlagenfläche von 450 x 76 cm. Da die Modulübergänge untereinander genormt sind, lassen sich auch kürzere Anlagen zusammenbauen – selbst der Stadtbahnhof läßt sich kürzen.
Für Lagerung und Transport werden vier Minimodule nebeneinander gelegt und auf einer Seite mit einem Wendemodul verbunden. Im zweiten Schritt werden vier weitere Minimodule mit dem zweiten Wendemodul zusammengesteckt. Dann werden diese beiden Teile um 90 Grad gekippt, mit den Unterseiten aneinandergestellt und an beiden Enden mit einer Abschlußplatte verbunden. Für den sicheren Transport werden die Außenseiten mit einer weiteren Platte abgedeckt.

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